320 000 Eingaben zur Zukunft der GAP

Share

landwirtschaftliches symbolbild mit reifem korn und mährdrescherBrüssel. Im Rahmen der Online-Konsultationen zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020 sind rund 320 000 Eingaben erfolgt. Die relative Mehrheit der Eingaben stammte mit 46 Prozent aus Deutschland, gefolgt von Frankreich mit 13 Prozent und Italien 12 Prozent. Umweltverbände in Deutschland hatten auf die große Resonanz verwiesen, auf die ihre Kampagne gestoßen sei. Die Kampagne war unter anderem vom Deutschen Naturschutzring (DNR), vom Naturschutzbund Deutschland (NABU), dem World Wide Fund for Nature (WWF) Deutschland sowie von Bird-Life unterstützt worden. Den organisationen ging es in erster Linie darum, Weg zu finden, dem drastischen Artensterben in Europa Einhalt zu gebieten. Mit dem verweis auf diese Problematik sei es gelungen, 250 000 Menschen in die Befragung einzubinden. Was allerdings das Ergebnis der Umfarge dennoch in einem für die Betroffenen, nämlich die Landwirte, sehr zweifelhaften Licht erscheinen läßt: Die Berufsgruppe selbst ist nur mit einem Siebenprozent-Anteil an den Teilnehmern beteiligt. Osteuropäische Staaten haben so gut wie nicht an der Umfrage teilgenommen. Ergebnisse zu den Vorstellungen der Teilnehmer liegen noch nicht vor.

Share
Dieser Beitrag wurde unter kub abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.