Bayernpartei: „Ramadama“ in Teugn

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Fritz Zirngibl und seine Teugner Umwelt-Helfer.

Fritz Zirngibl (Mitte) und seine Teugner Umwelt-Helfer.

Teugn. Für heute hatte der Teugner Ortsverein der Bayernpartei wieder traditionell zum Rama-Dama aufgerufen, um Wege und Fluren rund um Teugn von Müll und Untrat zu säubern. Kreisrat Fritz Zirngibl hatte die Müllsammelaktion auch heuer wieder gut vorbereitet: „Es ist kaum zu glauben, wie rücksichtlos manche Zeitgenossen mit ihrem Abfall umgehen: von Karosserieteilen bis zum Traktorreifen. Von leeren Flaschen aller Art bis hin zu vollen Müllbeuteln fand sich alles entlang der Straßen. Achtlos aus dem Auto entsorgt oder auch strafbar abgeladener Renovierungsmüll am Rande eines idyllischen Waldweges. Sogar edles italenisches Schuhwerk war am Straßenrand zu finden.“

Die Zahl der Freiwilligen war in diesem Jahr sehr überschaubar und auch von den extra zur Aktion eingeladenen Teugner Asylbewerbern ließ sich keiner blicken. Da half auch das Lockmittel der vorbereiteten „kulturnezogenen Brotzeit“ nichts. Gefreut hat sich der BP-Bezirksvorsitzende Zirnginl trotzdem: „Es ist erfreulich, daß sich nicht nur die Alten engagierten“. Dem 15jährigen Corinian Altmann hat’s nach eigenem Bekunden Spaß gemacht: „Ich helfe gerne mit, damit wir eine saubere Umwelt haben“, meinte der engagierte junge Mann. „Eine gute Sache, für die ich mich gerne einbringe“, meinte auch Walter Schwank, der den Traktorreifen aufgespürt hatte. „Vielleicht plagt dann doch den einen oder anderen Vorbeifahrenden das schlechte Gewissen, nicht auch mitgeholfen zu haben. Denn eine saubere Natur wollen doch alle“.

 

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