Bio-Highlights auf Öko-Feldtagen

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1. bundesweite Öko-Feldtage am 21. und 22. Juni in Nordhessen

log der ersten öko-feldtage in nordhessenBerlin/Frankenhausen. Bio im Mittelpunkt: „In einem Monat öffnen die ersten bundesweiten Öko-Feldtage Tür und Tor für die Besucher“, kündet Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bio-Dachverbandes, Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) an und ergänzt: „Die Pflanzen auf den Versuchsparzellen gedeihen, 270 Aussteller haben sich angekündigt und die Fachforen, Rundgänge und vielen weiteren Öko-Highlights bekommen ihren letzten Schliff“. Initiiert wurden die Öko-Feldtage von der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL). Die Veranstaltung erfolgt gemeinsam mit der FiBL Projekte GmbH. Das Hessische Landwirtschaftsministerium und die Hessische Staatsdomäne Frankenhausen sind Mitveranstalter. Die Schirmherrschaft für die Öko-Feldtage übernimmt der BÖLW. Eingeladen zu diesem Event des Ökolandbaus sind alle Bäuerinnen und Bauern, Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Verbänden, Medien und wohl als wichtigste Besucherkomponente überhaupt die Bio-Freunde. Es gibt Öko-Landbau  zu erleben!

Die Messe ist nicht nur die beste Gelegenheit, um alles über die neuesten Errungenschaften rund um den Ökolandbau zu erfahren, sondern auch eine perfekte Plattform, um sich mit Landwirtschaft, Politik und Wirtschaft über aktuelle Bio-Themen vom Ackerbau bis zur Tierhaltung, von Agrarpolitik bis zur Vermarktung auszutauschen.

Das große Veranstaltungsereignis von Bio-Bäuerinnen und -Bauern für alle Berufskollegen wird auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen stattfinden, Lehr- und Versuchsgut der Universität Kassel – ein erfolgreicher Bio-Betrieb und damit idealer Veranstaltungsort der Öko-Feldtage. Die Öko-Feldtage erwarten ihre Besucher mit einen vollen Programm. Nur einige der Höhepunkte dabei sind:

Die Innovationsschau

Die elf ausgewählten Neuheiten der Innovationsschau stehen sowohl für neue Entwicklungen im technischen Bereich, zum Beispiel Roboter zur Unkrautbekämpfung, wie auch für neue Systemansätze wie etwa Mobilgehege für Kaninchen. Weitere Innovationsbeispiele finden sich auf der Öko-Feldtage-Homepage.

35 Maschinenvorführungen

Bei den Maschinenvorführungen werden Fortentwicklungen traditioneller Technik und auch Neuerungen gezeigt. Thematisch geht es um Bodenbearbeitung, Sä-, Striegel- und Hacktechnik.

Fachforen im Zelt „Praxis trifft Forschung“

17 vorwiegend wissenschaftliche Institutionen stellen im Zelt „Praxis trifft Forschung“ aktuelle Forschungsergebnisse mit starker Praxisrelevanz vor wie zum Beispiel regionale Bio-Futtermittel, Leguminosen und Nährstoffmanagement. Den Auftakt im Zelt am 21. Juni um 14 Uhr bildet ein Talk zu Eiweißpflanzen mit Bio-Bauer und -Berater Werner Vogt-Kaute, dem Sojanetzwerk-Vertreter Martin Miersch, BLE-Präsident Hanns-Christoph Eiden und BÖLW-Vorstand Jan Plagge.

Führungen

Täglich finden zahlreiche Themen-Führungen statt. Dazu gehören unter anderem: Landessortenversuche von Kartoffeln, Silomais, Ackerbohnen und Winterweizen sowie Wertprüfungen zu Winterweizen und Wintergerste. Experten der Demonstrationsnetzwerke Erbse/ Bohne, Soja und Lupine präsentieren ihre Arbeit und informieren über Chancen wie etwa Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und wertvolles Eiweiß für Tier- und Humanernährung sowie über derzeitige Absatzmöglichkeiten der Leguminosen. Führungen gibt es auch zu Feldversuchen zu Pflanzenstärkungsmitteln bei Winterweizen. Darüber hinaus die Tour „Landwirtschaft pro Natur“ mit konkreten Beispielen, wie man die Artenvielfalt in der Landwirtschaft fördern kann.

Party bis zum „Abwinken“

Tanzen bis 24 Uhr in der Mittsommernacht – am 21. Juni abends geht die Post ab mit Dixieland, Ska- und Coverbands auf der Bühne unterm Sternenhimmel.

 

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