Bundeswehr nur noch ein Kasperlverein?

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Leserbrief eines beherzten Bayern

Straubing. Die niederbayerische Stadt Straubing kennt man zumindest im Süden der Republik als Wiege des Gäubodens. Jener fruchtbaren Gegend im Freistaat, in der ein paar Hektar des Ackerbodens seit jeher reichen, um mit Gurken, Brot-Getreide und seit einigen Jahren mit Energiemais ein ansehnliches Vermögen zu schaffen. Keine Bange, die Redaktion gönnt jedem einzelnen Begünstigten seine Millionen. Dennoch trotz all dieser Milliönchens und Millionen, weit über die Region hinaus ist Straubing nur durch zwei Einrichtungen bekannt – zum Einen eben dem Gäubodenfest, mit rund einer Million Besuchern eines der größten Volksfeste in Bayern und der weiterlesen

JVA Straubing, in der die wirklich „Schweren Jungs“ der südlichen Provinz einsitzen. Und es gibt da noch die „Ostbayernschau“, eine regionale Wirtschaftsschau parallel zum Gäubodenfest.

Beide Veranstaltungen wurden heuer in der Zeit vom 10.bis 20. August durchgeführt und wir hätten unter normalen Umständen die beiden Veranstaltungen nicht unbedingt einer Berichterstattung für Wert befunden. Wäre da nicht auch die Bundeswehr vor Ort gewesen. Heute nun hat uns dazu ein Leserbrief aus Niederbayern erreicht, den wir unseren Lesern an dieser Stelle nicht vorenthalten wollen. Und weil darin auch noch ein Kernproblem der Republik beziehungsweise ihrer kümmerlichen Reste angesprochen wird, schaffen es die Anmerkungen des noch mandatslosen bayerischen Landespolitikers Fritz Zirngibl aus den Reihen der Bayernpartei diesmal sogar auf die erste Seite. Lesen Sie, was er – um es mit Fredl Fesl zu sagen – nachfolgend aus „seiner niederbairischen Heimat Niederbayern“ kritisch zu berichten weiß:

Bundeswehr nur noch ein Kasperlverein?

Es ist inzwischen jedem klar, daß unsere Bundeswehr jede Verteidigungsfähigkeit verloren hat: eine abgespeckte Truppe, welche zum großen Teil im Ausland für fremde Interessen Söldnerdienste leistet. Panzer, die nicht rollen, Kampfflugzeuge, die nicht abheben und U-Boote, deren Meisterstücke auf Steuerzahlerkosten nach Israel verschenkt werden.

Dies ist nichts Neues, dank „Flinten-Uschi“ und einem blaublütigen Abschaffer der Wehrpflicht. Würde heute ein polnisches Reiterheer, mit einer Überraschungsattacke gegen Berlin reiten, müßte unsere Kanzlerin vermutlich die bayerischen Gebirgsschützen zur Hilfe holen.

Daß jetzt allerdings bei der Ostbayernschau in Straubing die Bundeswehr mit einem männlichen Hauptfeldwebel (a.D.) in Rock und Pumps um Soldatennachwuchs warb, schlägt dann doch dem Faß den Boden aus. Man muß ja heute schon alles mit dem (völlig überflüssigen) Satz ergänzen, daß man tolerant ist. Blos, was denken sich die Verantwortlichen in der Bundeswehr bei einer solchen Aktion? Sollen sich die Gegner, im Verteidigungsfall, totlachen?

Nein, es wird höchste Zeit, für einen politischen Richtungs-wechsel, der jetzt in Bayern beginnen muß. Dafür kämpfe ich gerne, damit aus unserem schönen Bayernland kein Kasperltheater wird.

Übrigens – das Foto wurde uns vom Leserbriefschreiber zur Verfügung gestellt. Er hatte es auf seiner Facebookseite zusammen mit dem Text veröffentlicht und mußte es dort wieder entfernen. Man hat ihm bei Zuwiderhandlung mit einer Sperre seiner Seite gedroht. Zensur, Schikane, Untedrückung Repressalien – und die Deutschen finden es mehrheitlich gut 😥

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Ein Kommentar zu Bundeswehr nur noch ein Kasperlverein?

  1. Kurt Gassner sagt:

    Ich habe dieses Bild auch gesehen und es macht mich als ehemaligen Zeitsoldaten wütend und fassungslos.

    Solche Leute sollen junge Menschen anwerben.

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