Das ist die EU: Brüssel ist sich für keinen Skandal zu schade!

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Der Gentec-Hammer aus Brüssel: EU-Kommission erlaubt SmartStax für Lebens- und Futtermittel

Gentec-Mais Smartstax mit integrierten InsektengiftenBrüssel. Keineswegs ausreichend geprüft; politisch ohne fundierte Risikoabwägung durch- gewunken – demnächst auf ihrem Teller: die EU-Kommission hat vor wenigen Tagen den umstrittenen gentech- nisch veränderten Mais „SmartStax“ für Lebens- und Futter- mittel zugelassen. Diese Entscheidung wurde getroffen, obwohl tausende EU-Bürger dagegen protestierten. Zudem hatten sowohl Testbiotech als auch Experten der Mitgliedsländer der EU erhebliche Mängel bei der Risikobewertung festgestellt, die von Monsanto, DowAgroSciences und der Europäischen Lebens-mittelbehörde EFSA durchgeführt wurde. Testbiotech will jetzt eine Beschwerde gegen diese Entscheidung einlegen.

Der Mais SmartStax wurde gentechnisch so verändert, daß er sechs Insektengifte produziert und resistent gegen zwei Un- krautvernichtungsmittel ist. Trotzdem wurden die Kombina- tionseffekte zwischen den Insektengiften und den Rückständen der Spritzmittel nicht getestet. Die EFSA verlangte auch keine Fütterungsversuche mit den Pflanzen zur Untersuchung gesundheitlicher Risiken.

„Der Import dieser Pflanzen hat keinerlei Vorteile für Landwirte, Verbraucher oder die Tiergesundheit in der EU. Im Gegenteil, es gibt berechtigte Zweifel an der Sicherheit dieser Pflanzen, die einen ganzen Giftcocktail enthalten“, sagt Christoph Then von Testbiotech. „Der EU-Lebensmittelmarkt wird dazu mißbraucht, risikobehaftete Produkte zu entsorgen, die hier niemand haben will.“ Ein Großteil der mit Smartstax verseuchten Lebensmittel wird bei den Tafeln laden mit der Konsequenz, daß Hartz4ler und Sozialhilfeempfänger, denen aufgrund mangelnden Einkommens gar keine Wahl ziwschen Gentec-Food und unbelasteten Biolebensmitteln bleibt, zu Freilandversuchen mißbraucht werden. Die Nazis hatten für solche Zwecke die KZ’s und ähnliche Einrichtungen geschaffen, die heutigen Diktatoren in Brüssel bedienen sich für ihre Machenschaften eines nicht legitimierten Hirngespinsts namens „Europa“ und modeln einen ganzen Kontinent zum Versuchslabor am lebenden Objekt um.

Zusammen mit SmartStax und einem weiteren Mais mit dem Markennamen „Powercore“, der gestern ebenfalls zugelassen wurde, sind derzeit 49 verschiedene gentechnisch veränderte Pflanzen in der EU für die Verwendung in Futter- und Lebensmitteln zugelassen. Fast alle produzieren Insektengifte und/oder sind gegen Spritzmittel resistent gemacht. Die größte Bedeutung für den Import haben gentechnisch veränderte Sojabohnen. Im Allgemeinen vermeiden die Lebensmittelhersteller in der EU Produkte aus gentechnisch veränderten Pflanzen, aber diese werden oft in Futtermitteln verwendet.

Die EU-Kommission hat auch die Weichen für die Zulassung von Mais 1507 für den Anbau gestellt. Der Mais 1507 wird u. a. von den Firmen Dupont/Pioneer und Dow AgroSciences vermarktet. Er ist resistent gegenüber dem Spritzmittel Glufosinat und produziert ein Insektengift. Er wurde als eine Ausgangspflanze auch bei der Entwicklung von SmartStax verwendet. Die EU-Kommission hat jetzt entschieden, den Mais zur Abstimmung unter den EU-Mitgliedsstaaten freizugeben.Der Verein Testbiotech berichtete in einem der letzten Newsletter über seine Klage gegen die Europäische Kommission wegen der Zulassung der gentechnisch veränderten Soja „Intacta“. Testbiotech plant auch bei SmartStax aktiv zu werden: Der Verein will Beschwerde gegen die Zulassung einlegen.

Testbiotech e. V.

wurde 2008 von einer Gruppe kritischer Experten gegründet, um unabhängige Forschung und die gesellschaftliche Debatte über die Auswirkungen der Biotechnologie zu fördern. Im Vergleich zu anderen Vereinen und Initiativen hat Testbiotech e. V. eine starke Ausrichtung auf wissenschaftliche Fragen und fungiert als eine Art Kompetenzzentrum und Institut für unabhängige Risiko- und Begleitforschung.

Zum gleichen Thema: DWN – Dammbruch der Verseuchung

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1 Antwort zu Das ist die EU: Brüssel ist sich für keinen Skandal zu schade!

  1. Wir brauchen den drecks Genmais nicht auf unseren Feldern!
    Hans-Jürgen Müller

    http://mueller-in-den-landtag.de

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