Die Uhren schon umgestellt?

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Letzte Nacht wurden die Uhren wieder auf Normalzeit (MEZ) – von „Sommer-“ auf „Winterzeit“ – umgestellt.

Der als Nachwirkung des Schocks der von Oktober 1973 bis März 1974 andauernden „Ölkrise“ in Deutschland zum Zwecke der Energieeinsparung“ 1980 eingeführte, halbjährliche Zeitenwechsel hat seine volkswirtschaftliche Aufgabe nie erfüllt. Ganz im Gegenteil: Über 60 Prozent der Menschen in Deutschland haben gesundheitliche Probleme mit der Uhrenumstellung, da ihr Biorhythmus dadurch durcheinander kommt, es Tage und Wochen dauern kann, bis sich ihr Körper auf die Veränderung eingestellt hat. In dieser Phase, die auch eine Dauerbelastung des Immunsystems darstellt, sind wir leichter gestreßt, schlecht gelaunt und anfälliger für Attacken von Krankheitserregern und damit im Durchschnitt „weniger produktiv“ als zu „normalen“ Zeiten.

Das Zeitexperiment wurde ursprünglich in Deutschland von deutschen Politikern eingeführt, 1981 hat die EU das Regelwerk an sich gerissen und prüft angeblich derzeit, ob der Zeitwechsel abgeschafft werden kann. Hier zeigt sich wieder einmal der EU-Wahnsinn in seiner vollen Ausprägung: es kommt nicht so sehr darauf an, was für die Menschen gesund wäre, sondern einzig und allein auf wirtschaftliche Interessen.

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