Erdogan blockiert NATO-Atomwaffenlager

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USA sollen Widersacher Gülen ausliefern

Tichys Freunde melden EnthauptungenIstanbul/Washington. Nach dem nun also Erdowahn auch seine „Reichskristallnacht“ hat und in den Reihen der gemeinen Soldaten unter den Putschisten buchstäblich bereits die erste Köpfe gerollt sein sollen, hat Erdowahn in den Mittagstunden ja auch den NATO-Stützpunkt Incirlik abriegeln lassen. Im Grunde genommen sind die dort stationierten NATO-Soldaten – in großer Mehrzahl US-Amerikaner – jetzt seine Geißeln. Auf dem Stützpunkt lagern – wie jüngst die Deutsche Welle berichtete – mindestens 50 Atombomben vom Typ B61. Die Bomben mit einer Sprengkraft von bis zu 340 kT können von Flugzeugen abgeworfen werden, wie sie der türkischen Luftwaffe zur Verfügung stehen.

atombombe b61

50 Atombomben lagern in der Türkei. Sind sie Erdogans Ziel?

Es häufen sich die Anzeichen, daß Erdowahn selbst Anstifter des Putsches sein könnte, zumal er ihn schon in einer öffentlichen Rede als „Geschenk“ bezeichnet hat. Die Ankündigung, jetzt auch die Universitäten „säubern“ zu wollen, die mit dem Putsch ja eigentlich nicht in Verbindung stehen, trägt ihr Übriges dazu bei. Das Erdowahn jetzt erneut mit eisernem Rechen in den Reihen der Militärs wüten wird, dürfte außer Zweifel stehen. Seit Mustafa Kemals Zeiten wurde das türkische Militär darauf gedrillt, darauf zu achten, daß der Staat nicht wieder in die Hände des Islam fällt. Dieser Verfassungsauftrag ist Erdowahn schon lange ein Dorn im Auge und läßt sich jetzt mühelos eleminieren.

Jede Nation, die zu Prediger Gülen steht (Anm. d. Red.: die ihm Aufenthalt / Asyl gewährt) befindet sich mit der Türkei im Krieg – so wird der türkische Premierminister von Reuters zitiert. Da Erdowahn den Aufenthaltsort von Gülen kennt, es ist der US-Bundesstaat Pennsylvania, befindet sich die Türkei jetzt wohl im Kriegszustand mit den USA. Verbal ist das jedenfalls schon einmal Fakt und so hat Erdowahn die umgehende Auslieferung Gülens von den USA eingefordert.

Auf die leichte Schulter zu nehmen, ist eine solche Aussage jedenfalls nicht. Obwohl den starken Sprüchen kaum Taten folgen werden – so verrückt kann noch nicht einmal Erdowahn sein – birgt die Drohung gerade für die Innere Sicherheit westeuropäischer Städte mit hohem türkischen Einwohneranteil nicht zu unterschätzende Gefahren. Erdoganfanatiker haben in diesem Jahr schon einmal Jagd in Deutschland auf Kurden und Andergläubige gemacht. Ihre lautstarken und von Drohgebärden begleiteten Aufmärsche in der Putschnacht in verschiedenen Städten haben gezeigt, daß schon ein Funke reichen dürfte, aus den Massen randalierende Horden zu machen. Aus Wien wird berichtet, Anwohner eines solchen fanatischen Aufmarsches hätten das Gefühl bekommen, sich „im Krieg zu befinden“. Wenn Erdowahn noch ein wenig Öl in’s Feuer gießt, wird die nicht nur die deutsche Polizei alle Hände voll zu tun haben, amerikanische Einrichtungen wie Konsulate und Botschaften zu schützen. Auch sind dann weitere Übergriffe auf die nicht gerade als besonders erdoganfreundlich bekannten Kurden zu befürchten.

 

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