Erfolgsgeschichte nur im Team möglich

Landshuts katastrophale Verkehrssituation beschäftigt BDS – Aus der Jahreshauptversammlung

BDS Vorstandschaft mit Helmut Radlmeier und Nocole Bauer

Die Landshuter BDS-Vorstandschaft mit Ehrengästen (v. l.): MdL Helmut Radlmeier, Roland Weber-Marxreiter, Michael Früh, André Dirnberger, Marco Altinger, Wilfried Hunyar, Michael Schreier, Christian Banasch, Martin Sänger, Tobias Niedermaier, Reinhold Walter und Nicole Bauer.

Pfettrach. Am vergangenen Samstag fand die Jahreshauptver- sammlung des BDS Landshut statt. Über 50 Anwesende lauschten den Grußworten des Landshuter Vorsitzenden und gleichzeitig seit April diesen Jahres Präsident des bairischen Gesamtverbands Marco Altinger. Als Ehrengäste konnte der Vorsitzende den 3. Bürgermeister von Landshut, Erwin Schneck; den Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier sowie die Kreisvorsitzende der FDP-Landshut-Land, Nicole Bauer, und den Bezirksgeschäftsführer des BDS Niederbayern, Reinhold Walter, begrüßen.

Bürgermeister Schneck überbrachte die Grußworte der Stadt und von Oberbürgermeister Hans Rampf. In seiner kurzen Rede lobte er die Entwicklung des Ortsverbands Landshut, welcher vor gerade zweieinhalb Jahren, federführend von Marco Altinger gegründet worden war. Zudem sei eine Entwicklung auf momentan über 115 Mitgliedsbetriebe in so kurzer Zeit nicht normal. Dies gehe nur, wenn jemand wie Marco Altinger, „vorne dran zieht und macht“, so der Bürgermeister. Er sicherte auch weiterhin dem BDS Landshut die volle Unterstützung der Stadt zu und zeigte zugleich die Bereitschaft, auch auf die Stimme des kleinen Mittelstands in Zukunft verstärkt einzugehen.

Kamingespräch mit Radlmeier

Auch der Landtagsabgeordnete Helmut Radlmeier schloß sich den Worten seines Vorredners an. Selten habe er ein so gutes und funktionierendes und vor allem schnell gewachsenes Netzwerk wie den BDS Landshut erlebt, sagte Radlmeier. Er wisse, wie viel der Vorsitzende und neue Präsident Marco Altinger unterwegs sei, da er ihn in letzter Zeit immer wieder auf Veranstaltungen treffe. So viel Engagement verdiene seine höchste Anerkennung. Gleichzeitig teilte Radlmeier den Anwesenden mit, daß er sich im Januar 2016 mit dem BDS Landshut zu einem Kamingespräch treffen werde, um noch besser über die Probleme und Belange der Gewerbetreibenden in Landshut informiert zu werden.

Im Anschluß an die Grußworte erklärte Marco Altinger den Mitgliedern, wie momentan die aktuelle Situation des Landesverbands ist. Besonders betonte er, wie wichtig es sei, eine starke Gemeinschaft zu haben, um auch Gehör bei den politischen Vertretern zu finden. Insbesondere die Themen Bürokratieabbau und Effizienzsteigerung für das kleine und mittelständische Gewerbe lägen ihm am Herzen.

So fordert er auch, daß nicht nur Arbeit sich lohnen muß, sondern auch die Selbständigkeit und das Unternehmertum rentabel sein müssen. „Es kann nicht sein, das Unternehmer, welche das Rückgrat unserer Wirtschaftskraft darstellen und das unternehmerische Risiko tragen, sowie 80 Prozent der deutschen Ausbildungsplätze stellen, am Ende des Tages weniger in der Tasche haben als ihre Mitarbeiter“, so Mittelstandspräsident Altinger. Gleichzeitig fordert er die Politik auf, die Mittelständler nicht als böse Ausbeuter zu verkaufen, sondern endlich auch die Leistung der Selbständigen anzuerkennen.

BDS läßt nicht locker: B15neu bis zur A94 bauen

Insbesondere ging der Landshuter Verbandsvorsitzende auf die B15neu und auf die katastrophale verkehrsinfrastrukturelle Entwicklung der Stadt Landshut der vergangenen Jahre ein. Hier wurde in den letzten Jahrzenten verschlafen, die Situation des Verkehrs an das rasante Wachstum der Stadt anzupassen. Sei es bei der Parkplatzsituation der Innenstadt oder auch im Lieferverkehr: Die Folgen spüren nicht nur die Einwohner Landshuts, sondern auch die Gewerbetreibenden. Deshalb sind auch eine Verlängerung der B15neu bis zur A94, sowie mindestens zwei Umgehungsstraßen für Landshut absolut notwendig und unumgänglich, so Altinger.

Nach diesen Ausführungen berichtete Altinger über die vergangenen Veranstaltungen des BDS Landshut. Der Auftakt war im Januar der Besuch bei IsarTV, kurz danach fand eine Buchpräsentation eines BDS Mitglieds statt. Auch einen Kurs in Business-Knigge veranstaltete der Ortsverband. Das Highlight des Jahres war wieder einmal der BDS Sommerempfang über den Dächern von Landshut mit über 330 Teilnehmern. Im Herbst fanden dann noch ein BBQ-Grillkurs sowie ein Business-Lunch mit Fachimpulsvortrag statt.

Anspruchsvolles Programm für 2016

Auch im kommenden Jahr hat der BDS Landshut wieder vieles im Programm. Es sollen zwei Business-Lunches, sowie zwei Unternehmerfrühstücke mit jeweiligen inhaltlichen Mehrwerten für die Mitglieder angeboten werden. Das Highlight in 2016 wird unter anderem wieder der BDS Sommerempfang am 19. Juli 2016 werden. Auch eine Betriebsbesichtigung, sowie eine gesellschaftliche Veranstaltung wird es geben, so der Vorsitzende Marco Altinger. Doch auch die OB-Wahl in Landshut ist für Landshuts Unternehmer ein Thema. Deshalb wird hier eine Veranstaltung nach dem Motto: „Unternehmer fragen OB-Kandidaten“ stattfinden.

 Nach den Berichten stellte der Schatzmeister, Michael Schreier den Kassenbericht vor. Im Anschluß fand die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft statt. Zum Ende der Veranstaltung lobte BDS Bezirksgeschäftsführer Reinhold Walter nochmals die Entwicklung des BDS in der gesamten Region Landshut. Hier gebe es mittlerweile neun Ortsverbände, welche allesamt sehr aktiv am Netzwerken sind, so Walter abschließend. Marco Altinger verabschiedete die Gäste und dankte insbesondere seiner Vorstandschaft für die aktive Unterstützung und hier explizit seinem stellvertretenden Vorsitzenden Wilfried Hunyar. Ohne ein starkes Team sei die Erfolgsgeschichte des BDS’ Landshut nicht möglich, so Ortsvorsitzender Altinger.

Foto: BDS Landshut
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