„Fall Heisig“ und der Berliner Polizei-Skandal

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Tod der Juristin sollte nach den Erkenntnissen um die Zustände im Polizeiapparat neu aufgerollt werden

Berlin. Sieben Jahre liegt der vermeintliche Selbstmord der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig zurück, jetzt rückt die Tat erneut in das Interesse der Öffentlichkeit. Die restriktive Informationspolitik der Staatsanwaltschaft in diesem Fall wurde in zahlreichen Internet-Foren immer wieder moniert, in den Leitmedien hingegen nur in einer Ausnahme: in der Neuen Zürcher Zeitung. Die Schweizer schrieben am 15. September 2010, daß die bisher veröffentlichten „Umstände so fragwürdig sind, daß sich der Verdacht eines vertuschten Mordes nicht aus der Öffentlichkeit entfernen läßt“.

Wie Opposition24 jetzt berichtet, werfen die Schlagzeilen um die von kriminellen Großfamilien unterwanderte Berliner Polizei ein neues Licht auch auf den Fall der Richterin. Die offizielle Todesursache erscheint ohnehin unglaubwürdig, hatte doch damals Emma-Autorin Necla Kelek berichtet:

Am 3. Juli 2010 wurde im Tegeler Forst die Leiche der so erfolgreichen Jugendrichterin Kirsten Heisig gefunden, erhängt an einem Baum. Ihr Auto stand nur knapp 500 Meter vom Fundort entfernt – und als die Polizei das Terrain Tage zuvor durchsucht hatte, hatte sie die Leiche „übersehen“. [..] 

Noch macht die Justiz in Berlin keine Anstalten, sich des Falles erneut anzunehmen und so wird aus dem Polizeiskandal schnell auch einer der Justiz und schon bald ein politischer. Jeder kann sich an den fünf Fingern einer Hand abzählen, daß es sicher nicht lange dauern wird, bis der Justizsenator per parlamentarischer Anfrage zu den Verstrickungen und den seltsamen Umständen bei den Ermittlungen im Fall Heisig konfrontiert sein wird. Man darf gespannt sein, ob die Verstrickungen der bislang noch als „unberührbar“ geltenden verbrecherischen Clans weiter an’s Licht der Öffentlichkeit kommen und mit welchen Folgen.  

Berliner Migranten-Polizei: Neue Zweifel am Selbstmord der Jugendrichterin Kirsten Heisig

Weitere Quellen:
Wikipedia Kirsten Heisig

 

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