Große Unwetterschäden auf 36.000 Hektar

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ein unwetter zieht aufGießen. Nach Mitteilung der Gesellschaft „Vereinigte Hagel“ in Gießen, dem führenden Spezialversicherer im Pflanzenbau, wurden am 30. Juli knapp 22.000 ha Ackerflächen auf einer Linie von Waren an der Müritz über Rosenow, Altentreptow, Anklam und Usedom bis an die polnische Grenze von schweren Unwettern getroffen. Auch einzelne Betriebe auf der Insel Rügen haben Ausläufer des Unwetters abbekommen. Die Rendsburger Bezirksdirektion des versicherers rechnet mit rund zehn Millionen EUR Schaden. Bereits vor dem Unwetterereignis waren in der Region bereits rund 60 Millionen Schaden im Vergetaqtionsverlauf registriert worden.

Auch in Bayern und Baden-Württemberg wurden am Wochenende auf einem Streifen nördlich der Schwäbischen Alb von Balingen über Münsingen und Langenau im Kreis Ulm bis zur Fränkischen Alb, das Altmühltal und Straubing weitere 14.000 ha Ackerfläche verwüstet. Besonders im Mais- und Rapsanbau verzeichnet die Vereinigte Hagel große Schäden. Teilweise seien ganze Maispflanzen abgebrochen. Noch schlimmer sehe es beim Raps aus. Dort seien Schadensquoten von 50 Prozent bis hin zu Totalschäden zu verzeichnen. Neben den Ackerbaukulturen war auch das Weinbaugebiet Ortenau betroffen. Etwa 200 ha Reben rund um Oberkirch, Durbach und Kappelrodeck fielen dem Hagel zum Opfer.

Die gesamte Schadenssumme für Süddeutschland steht, so der Versicherer, noch nicht abschließend fest. Außerdem seien schon wieder schwere Unwetter für den Freistaat prognostiziert.

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