Hautkrebs-Gefahr durch Frühlingssonne

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml warnt davor, im Frühling die Hautkrebs-Gefahr durch starke Sonneneinstrahlung zu unterschätzen. Huml betonte in einem Pressegespräch am Samstag: „Schon im März muß insbesondere bei Kindern für ausreichend Sonnenschutz gesorgt werden. Denn die Sonne kann jetzt bereits sehr intensiv sein.“ Im Jahr 2013 sind etwa 11.000 Menschen in Bayern neu an Hautkrebs erkrankt. Davon waren etwa 3.300 Fälle von schwarzem Hautkrebs, dem sogenannten malignen Melanom.

Wie Bayerns Gesundheitsministerin feststellte, sind viele dieser Krebsfälle verhaltensbedingt – das heißt: Wir schützen uns zu wenig. Der Mensch braucht zwar Sonne und Licht – ein Problem sind aber die Hautschäden durch Überdosierung. Das sollte auch schon im März beachtet werden. Wichtig ist vor allem ein gründliches Eincremen der unbedeckten Hautpartien mit UVA- und UVB-Schutz.

Für gesetzlich Versicherte besteht Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von Krebserkrankungen der Haut. Ziel ist die frühzeitige Entdeckung des malignen Melanoms, des Basalzellkarzinoms sowie des spinozellulären Karzinoms. Die Untersuchung können Frauen und Männer ab dem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre durchführen lassen. Die Beurteilung eines konkreten Verdachtsfalls auf Hautkrebs ist jederzeit Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Früherkennung ist insbesondere beim schwarzen Hautkrebs wichtig für die Heilungschancen. Derzeit nehmen etwa 40 Prozent der Anspruchsberechtigten die Vorsorgeuntersuchungen wahr.

 

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