Italien im Klimawandel

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Dürre und Hitze werden häufiger

Offenenbach/Rom. Während der Juli und der bisherige August nördlich der Alpen durch wechselhaftes und relativ kühles Wetter geprägt sind, leidet der Mittelmeerraum und hier insbesondere Italien unter großer Hitze, Dürre und Wasserknappheit. Wegen der Wasserkrise in Italien hat die Regierung in Rom den Notstand für Latium und Umbrien ausgerufen. Im Latium liegt auch die Hauptstadt Rom.

Aktuell wird die Hitzewelle durch das Eindringen deutlich kühlerer Luft von Norden nach Süden und Osten abgedrängt wobei der Übergang in Norditalien von schwersten Unwettern mit Hagel wie beispielsweise am 9. August am Gardasee und Tornados, zum Beispiel einen Tag später im Badeort Cavallino nordöstlich von Venedig, begleitet wird.

Der Grundstein für diese Dürre wurde, so der DWD in einer Analyse, durch die bereits im vergangenen Winter und Frühjahr weit unterdurchschnittlichen Niederschlagsmengen gelegt, die den ganzen Mittelmeerraum und auch Deutschland betroffen haben. Im Gegensatz zu Deutschland setzte sich aber in Italien die Trockenheit in den Sommermonaten typischerweise fort und wurde zuletzt durch eine besonders intensive Hitzewelle, für welche der DWD bereits am 3. August 2017 eine Frühwarnung an die Wetterdienste der betroffenen Staaten ausgegeben hatte, zusätzlich verschärft.

Hitzewellen, Dürreperioden, extreme Wasserknappheit und Wassernotstand  in italienischen Regionen sind allerdings nicht gerade neu. Aus persönlicher Erinnerung weiß ich, daß diese Phänomene in der Mitte des letzten Jahrhunderts schon fast zu den jährlichen Ereignissen zählten. Spontan würde ich sagen, der „Klimawandel“ sieht in der Angelegenheit mehr nach Panikmache aus…

Quelle: Grafik und Text DWD

Der ausführliche Bericht

Europas Klima im Sommer 2017

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