Kiewer Milizen nehmen Zivilisten als Geiseln

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Kiew bricht einmal mehr die Minsker Abkommen

Donetsk City. Militante Einheiten der nichtregulären ukrainischen Streitkräfte der separat operierenden 54. mechanischen Brigade und des 24. Aidar-Bataillons, deren Kämpfer sich zum großen Teil aus ukrainischen Strafgefangenen rekrutieren, haben gestern Abend das Dorf Gladosovo in der sogenannten Grauzone bei Gorlovka im Donbass eingenommen. Unter vorgehaltener Waffe wurde die Zivilbevölkerung in die Häuser zurückbefohlen und eine allgemeine Ausgangssperre verhängt und de facto zu Geiseln genommen, berichten das DPR-Operationskommando und die Donbass News Agency (DΦNi). Wer sich nicht an die Anordnungen halten will, dem droht uneingeschränkter Waffengebrauch, wie ein Repräsentant der Donbass-Streitkräfte im Interview mit DΦNi heute Morgen betonte.

Wie der Militär weiter ausführte, bringen die Milizen bereits Mörser und schwere Waffen in das Dorf. Auch sei damit begonnen worden, die Umgebung des Dorfes zu verminen. Das republikanische Donbass-Kommando betrachtet diese Geiselnahme der Zivilbevölkerung als schweren Verstoß der Kiewer Streitkräfte gegen die Minsker Abkommen.

Das Dorf Gladosovo befindet sich in der Nähe der Frontlinie Gorlovka, drei Kilometer nordöstlich vom Dorf Zaitsevo.

Quelle + Foto: DΦNi

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