Macht Schluß mit der Bodenverseuchung durch Glyphosat!

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glyphosatprotestBerlin. Über 30.000 Protest- Mails konnte der BUND in den letzten Stunden gegen die für Montag bevorstehende Zulassung von Glyphosat in den EU-Staaten mobilisieren. Während Umweltministerin Hendricks einräumt, daß Glyphosat ein Problem darstellt, kennt Landwirtschaftsminister Schmidt keine Skrupel und schweigt. Er ist als Befürworter einer erneuten EU-Zulassung für die nächsten 15 Jahre schon mehrfach aufgetreten.

Glyphosat hat, nach Bekanntwerden einer Studie des Münchner Umweltinstitus für Aufregung unter den Biertrinkern gesorgt, da das krebserregende Gift auch im bairischen Nationalgetränk festgestellt worden war. Ein Umstand, der natürlich sofort die Monsanto-Lobbyisten auf den Plan rief und zudem das Bundesamt für Risikobewertung aktiv werden ließ. Dem Amt zufolge, müßte man 1.000 Maß Bier am Tag trinken, um von dem Glyphosatgehalt im Gerstensaft gefährdet zu werden. Allerdings ist das eine absolut willkürliche Feststellung, genau so, wie es sich mit allen anderen Grenzwerten für Chemie im Essen handelt. Das Wort Nahrungsmittel mag man in dem Zusammenhang ja schon oft nicht mehr in den Mund nehmen. Heute eine Brise aus dem Gift-Kanister, Morgen eine Brise aus jenem Reagenzglas und täglich ein wenig Glyphosat. Der Giftcocktail, der sich da im Laufe der Zeit und die Jahre über unsere Zellen und Organe hermacht, ist in seinen Auswirkungen unwägbar und gleicht wohl eher einer medizinischen Zeitbombe, da niemand die Wechselwirkungen der Chemiekalien in unseren Körpern je erforscht hat. Was, so fragen wir Sie, hat also irgend ein Gift, das nur benötigt wird, um das genmanipulierte Pflanzenmonopol eines Agrargiganten Monsanto zu erhalten, in sogenannten „Lebensmitteln“ verloren? Wehren auch Sie sich dagegen und fordern Sie Bundesminister Schmidt dazu auf, gegen eine erneute Glyphosat-Zulassung zu stimmen!

Foto: BUND Newsletter
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