Menschenkette gegen Schrott-Reaktoren

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Belgische Regierung ignoriert stur sämtliche Alarmzeichen

München/Aachen.Die Atomkraftwerke Tihange und Doel als Swchrott-reaktoren zu bezeichnen, ist eigentlich eine schlimme Untertreibung: In Doel wurden 300 neue Risse im Reaktor 3 entdeckt, in Tihange 70 weitere im Reaktor 2. Die belgische Atomaufsicht dagegen wiegelt ab und gibt zu verstehen, es bestünde kein Sicherheitsrisiko. Wer glaubt wird selig, denn schon im letzten Jahr hatte die belgische Regierung die flächendeckende Verteilung von Jodtabletten an die gesamte Bevölkerung für den Fall eines Atomunfalls verfügt. Vertrauen in die Sicherheit der eigenen Atomkraftwerke dürfte ja anders aussehen.

Wie das Umweltinstitut in München feststellt, liegt Tihange 2 ist nur rund 50 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt und ein Atomunfall bedroht die Menschen in Deutschland genauso wie die Menschen in Belgien und Holland. Dagegen machen jetzt die Münchner zusammen mit weiteren nationalen Organisatoren aus Belgien und den Niederlanden mobil und wollen am Sonntag, 25. Juni, mit einer Menschenkette durch alle drei Staaten auf die Mißstände aufmerksam machen. 90 Kilometer von Tihange bis nach Aachen soll dieses Zeichen für die sofortige Abschaltung der Risikoreaktoren und ein atomkraftfreies Europa lang werden. Weil jeder Meter bei diesem starken Zeichen zählt, ruft das Umweltinstitut zur Teilnahme daran auf. Auftakt ist ab 14 Uhr gleichzeitig auf der Strecke zwischen Tihange, Lüttich, Maastricht und Aachen.

Hier können Sie sich für die Teilnahme anmelden.

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