Neu: Bachelor-Studiengang „Nachwachsende Rohstoffe“

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Sechs neue Professuren am Wissenschaftszentrum Straubing

Energieraps soweit das Auge reicht

Landwirtschaft heute: Energiepflanzen – hier Raps – soweit das Auge reicht. Zur Produktion von Biodiesel gehört er zu den wichtigsten Energiepflanzen Mitteleuropas.

Straubing. Zum Wintersemester 2013 /2014 wird am Wissenschaftszentrum Straubing erstmals ein grundständiger Bachelor-Studiengang angeboten. Insge- samt 46 Erstsemester haben sich im neuen Studiengang immatrikuliert. Hinzu kommen noch 25 Studierende im bereits etablierten Master-Studiengang.

Weit mehr als die Hälfte der neuen Bachelor-Studierenden kommt aus einem Umkreis von 100 km von Straubing. Mit dem neuen Bachelor-Studiengang macht das Wissenschaftszentrum und mit ihm der gesamte Wissenschaftsstandort Straubing einen weiteren bedeutenden Schritt nach vorne – hin zur ersten Adresse beim Zukunftsthema Nachwachsende Rohstoffe in der Forschung und in der Lehre. Das Zentrum habe sich, so

genmanipulierte Hybridpappeln

…oder Energieholz wie diese genmanipulierten Hybridpappeln.

eine Mitteilung des Münchner Ministeriums, bereits während der Aufbauphase international einen guten Namen gemacht. Umso erfreulicher sei es, daß nunmehr die jahrelangen Überlegungen und schwierigen Vorarbeiten glücklich abgeschlossen seien und Straubing nun auch zu einer Stadt mit studentischem Leben werde. Neben dem großen Engagement vor Ort wurde der neue Studiengang durch zusätzliche Mittel aus dem Aktionsprogramm „Demografischer Wandel“ möglich. In Straubing entstehen sechs neue Professuren, davon drei als Lehrstühle der Technischen Universität München und drei als Fachgebiete der Hochschule Weihenstephan. Um möglichst bald neue Flächen für Büros und Seminarräume zu schaffen, wird in einem ersten Schritt das nahe gelegene ehemalige Jugendzentrum ausgebaut. In einem weiteren Schritt wird ein Lehr- und Forschungsgebäude mit modernsten Unterrichts- und Laborflächen gebaut. Ingesamt investiert der Freistaat allein in diese beiden Baumaßnahmen rund 41 Millionen Euro. Im Wissenschaftszentrum selbst sind zusätzliche Labore entstanden.

Dem Wissenschaftszentrum Straubing gehören neben den Gründungsmitgliedern – der Technischen Universität München und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf – die Universität Regensburg, die Technische Hochschule Deggendorf, die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg und die Hochschule Landshut an.

 

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