Rechtschreibung und Gender

Auf unseren Seiten gilt die alte deutsche Rechtschreibung! Sollten Sie andere Rechtschreib- oder Tippfehler finden, würden wir uns über einen Hinweis freuen.

Grundsätzlich gilt jedoch: Bei uns wird die Bauchdecke im Bedarfsfall noch so „Bauchdek- ke“ getrennt und nicht wie von den neuen Regeln vorgegeben mit „Bauchde-cke“, da bekämen wir nämlich böse „Bauchschm- erzen“ beim Anblick einer solchen Schreibweise. Auch der Steptanz bleibt, da er mit dem Steppen so viel zu tun hat, wie Fred Astaire mit Nadel und Faden. Wer sich dem Diktat von ein paar um ihre Daseinsberechtigung kämpfenden Professoren unterwerfen will, mag das tun. Die Redaktion macht die zunehmenden Volksverblödungsstrategien nicht mit und ein Gesetz zwingt uns nicht dazu!

Ebenso wenig werden Sie hier Auswüchse des Genderwahns finden, der jüngst in Schreibweisen gipfelt, die mit Sprache nicht mehr das Geringste zu tun haben, z. B.: Schüler/-innen oder AutorInnen! Oder die Schreibweise mit dem Unterstrich.

Die TH Nürnberg stellt dazu fest: „Sie [Anm. d. Red.: die Schreibweise mit dem Unterstrich] stellt darüber hinaus die Selbstverständlichkeit einer Zwei-Geschlechter-Ordnung und einer heterosexuellen Orientierung als Norm in Frage“.

Genau das gilt es zu verhindern!

Die Schreibweise steht – so der Uni-Text – für einen sprachlichen Ort, an dem Intersexuelle, Transsexuelle, Homo- und Bi-Sexuelle, Transgender, Crossdresser, Drags, usw.; kurzum „Überschneidungen und Wanderungen zwischen Geschlechtsidentitäten und sexuellen Orientierungen einen Platz haben.“

Die Redaktion ist nicht der Meinung, das sexuelle Praktiken und Vorlieben, gestörte psychische Wahrnehmungen der eigenen Sexualität oder bevorzugte Rollenidentitäten ihren Niederschlag in einer gleichberechtigten sprachlichen Ausdrucksweise und vor allem in absurden Scheibweisen finden sollen. Im Gegenteil, wir meinen, das Abnorme muß als solches erkenntlich bleiben, um es als Ausnahmeerscheinung auch weiterhin wahrnehmen zu können. Wer glaubt, das sei Diskriminierung irrt, wahrnehmen hat nichts mit herabsetzen zu tun, es handelt sich vielmehr um praktizierten Schutz gesellschaftlicher und gesellschaftspolitischer Grundfeste vor ihrer Zerstörung und Abschaffung.