Regieren gegen das Volk

Gefährliches Säbelrasseln herrscht im Moment, schlimmer als im „Kalten Krieg“. Unsere Kanzlerin fügt sich dem Diktat aus den USA und verlängert zum Schaden unserer Wirtschaft den Handelboykott gegen Rußland. Der Nato-Partner Türkei schießt ein russisches Kampfflugzeug ab, das im Einsatz gegen die Terrormiliz des Islamischen Staates war.

Zudem gab es in dieser Woche, in aller Stille, wieder neue Milliardenzahlungen nach Athen, als Lohn für dauerhaftes wirtschaftliches Versagen der Griechen. Deutschland trägt auch hier die Hauptlast an dem Milliardengeschenk nach Griechenland. Gefühlt zum 100ersten Mal stand dieses Land jetzt vor dem Staatsbankrott, begleitet von immer neuen Versprechungen dieser helenischen Pleitegeier.

Dazu kommt der nicht endend wollende Strom von Flüchtlingen, wo wiederum unser Land an der Spitze der Zielländer steht. Längst hat man bei uns die Einhaltung von bestehenden Gesetzen, wie die Schengen-und Dublinabkommen, aufgeben, beruhigt aber die Bevölkerung mit stündlichen Stauberichten im Radio über angebliche „Grenzkontrollen“. Eine Völkerwanderung von historischen Ausmaß, verdecken unsere unfähigen Regierenden mit dem Verweis auf Solidarität mit den Flüchtlingen aus aller Welt.

Wo bleibt die Solidarität mit unseren Bürgern? Freie, preiswerte Wohnungen für Studenten und kinderreiche hiesige Familien gibt es längst nicht mehr. Statt dessen verdienen sich windige „Investoren“ goldene Nasen mit dem Fünf- bis Siebenfachen der ortsüblichen Mieterträge durch sichere Zahlungen der Landratsämter für „Asylbewerber“. Angela Merkel pfeift auf den geleisteten Eid zum Wohle ihres Landes, aber auch Landräte und Bürgermeister übernehmen in Vasallentreue die Vorgaben zur Flüchtlingsaufnahme, ohne Rücksicht auf die Interessen ihrer eigenen Wähler.

Gleichzeitig geraten in Deutschland immer mehr Erwerbslose in Armut. Im vergangenen Jahr hat jeder Dritte Probleme gehabt, sich mindestens jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit leisten zu können. Zu Hilfsprojekten für die eigene Bevölkerung fehlt aber angeblich das Geld!

Diese fehlende Ordnung und der trübe Blick für die Realität in der Flüchtlingspolitik begünstigt auch den importierten Terrorismus. Obgleich beides nicht direkt miteinander zu tun hat, gibt es doch Zusammenhänge. Wenn 80 Prozent der Flüchtlinge Muslime sind, welche in ein christlich geprägtes, aber wenig selbstbewußtes Land kommen, wird hier eine Dominanz der Neubürger entstehen. Diese wird, wenn nicht mehr alle Forderungen erfüllt werden können, in Haß auf die „Ungläubigen“ umschlagen. Paris hätte eine Warnung sein müssen, statt dessen werden die Mahner als „Hetzer“ beschimpft. Der islamische Terror hat sich über unsere offenen Grenzen ungehindert einnisten können. Das Aufwachen wird schmerzhaft werden. Sowohl für die Regierenden, als auch für unser Volk, denn die Zeiten sind vorbei, in denen wir, relativ unberührt vom Weltgeschehen, unseren Wohlstand genießen konnten. Das Flehen des Volkes wir lauter: „Herr, laß’ endlich Hirn für die Regierenden regnen!“

Fritz Zirngibl
(Anschrift der Redaktion bekannt)
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