Saudis zerstören eigene Stadt und jagen Zivilbevölkerung

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Tod und Zerstörung auf des Königs Befehl

Awamiyas. Unbequem für das saudische Königshaus waren die schiitischen Bewohner des im Königreich gelegenen Awamiyas schon immer. Die Stadt gilt als ein Hort des Widerstands gegen das Königshaus. Jetzt ist dem Monarchen wohl der Geduldsfaden mit den ohnehin der falschen Glaubensrichtung angehörigen Moslems gerissen und er läßt die Kleinstadt seit Tagen von den eigenen Truppen in Schutt und Asche legen. Es herrscht Kriegszustand: Soldaten feuern auf Menschen, selbst Panzer sollen gegen Zivilisten eingesetzt worden sein, berichtet RT Deutsch.

Selbstverständlich braucht es für das gewalttätige Vorgehen auch einen Grund. Riad erklärt lapidar dazu, der Einsatz diene zur Sicherung von Renovierungsarbeiten an einer Moschee. Die daran beteiligten Arbeiter seien von „schiitischen Terroristen“ angegriffen worden. Kritiker dagegen vermuten, diese sogenannte Renovierung diene lediglich als Deckmantel für eine großangelegte Vertreibung der schiitischen Bewohner Awamiyas. Die Rache des Königs für deren jahrzehntelange Aufmüpfigkeit.

Beachtenswert für alle, die sich am 24. September 2017 in die Wahlkabinen bemühen: Noch unter Wirtschaftsminister Siegmar Gabriel, der heute als Außenminister zu glänzen versucht, wurden deutsche Panzer an die Saudis verkauft. Es dürften wohl auch diese und/oder Panzer aus einer früheren deutschen Lieferung sein, die jetzt in Awamiya Jagd auf die Zivilbevölkerung machen. Wer die Blockparteien wählt, unterstützt Deals mit solch verbrecherischen Regierungen.

Quelle: RT Deutsch

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