Straßenbäume – ein Störfaktor?

Fritz Zirngibl und traurige Alleereste

Fritz Zirngibl vor den traurigen Resten der Baumreihe

Beklagenswert, daß derzeit zahlreiche schöne alte Straßenbäume wieder landkreisweit abgeholzt werden. Alleine im Bereich von Teugn Richtung Saal sind es dutzende Bäume, welche unsere Kreisstraßen zierten – jetzt bieten nur noch tote Baumstümpfe einen traurigen Anblick. Im Landkreis sind es hunderte von Bäumen, welche den Motorsägen zum Opfer fielen. Sicher sind es nicht die fleißigen Männer von der Straßenwacht, welche hier sich zum Spaß austobten.

Was sind die Gründe für diese Abholzaktionen? Muß die Natur immer größeren Lastwägen und landwirtschaftlichen Monster- tracks weichen? Ist es das überdimensionierte Biomassekraft- werk in Kelheim, welches neues „Futter“ braucht? Oder gilt einfach das Motto in den Behördenstuben: sicherheitshalber lieber weg damit?

Traurig ist es allemal: waren diese alleeähnlichen Baumreihen doch ein schöner Anblick entlang unserer Straßen. Der Auto- fahrer nahm automatisch den Fuß etwas vom Gas und der Fahrradfahrer freute sich über den kühlenden Schatten. Traurig genug, daß die mächtigen alten Lindenbäume aus unseren Dörfern verschwunden sind. Traurig auch, daß viele alte Häuser abgerissen und durch Zweckbauten ersetzt wurden. Zerstörtes läßt sich nicht so leicht ersetzen. Vielleicht sollte auch bei künftigen Abholzaktionen vorher nochmals überlegt werden: ist es wirklich nötig? Das wäre ein guter Beitrag zum Erhalt unserer schönen Heimat.

Fritz Zirngibl; Kreisvorsitzende Kelheim der Bayernpartei; Lengfelder Str. 8, 93345 Teugn

 

 

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