„Verbaler Schuß“ stoppt NGOs

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Regensburger Schlepperschiffe in Malta und Tunesien vor Anker gegangen

Aktualisierung: 18.18 Uhr

die sa-eye, das flaggschiff der gleichnamigen regensburger schlepper-organisation

Die „Sea-Eye“, das Flaggschiff der gleichnamigen Regensburger Schlepper-Organisation

Regensburg. Die im oberpfälzischen Regensburg beheimatete private Schlepper-Organisation „Sea-Eye“ wurde von der libyschen Küstenwache mehr oder weniger gezwungen, ihre kriminellen „Rettungsaktionen“ in den Hoheitsgewässern des nordafrikanischen Staates einzustellen. Die auf der Homepage des Vereins bekundete veränderte Sicherheitslage im westlichen Mittelmeer, sieht konkret so aus, daß die libysche Regierung angekündigt hat, ihre Hoheitsgewässer unbestimmt und einseitig auszudehnen – verbunden mit einer expliziten Drohung an private Nichtregierungsorganisationen mit dem Einsatz von Waffengewalt.

Dem verbalen „Schuß vor den Bug“ könnte somit bei weiterem illegalen Aufenthalt in libyschen Gewässern schnell der „scharfe Schuß in den Bug“ folgen. Die Lage ist ernst, sehr ernst, was mehrere private „Seenotrettungsorganisationen“, darunter auch „Ärzte ohne Grenzen“ bereits letzte Woche dazu veranlaßte, den Rückzug von der nordafrikanischen Küste vor Libyen anzutreten.

Daß diese Entwicklung der kriminellen Vereinigung aus Regensburg, die mit zwei Schlepperschiffen – der „Sea-Eye“ und der „Seefuchs“ – dort vor der Küste kreuzte, nicht gefällt, ist offenkundig. Derzeit liegen die Schiffe jedenfalls in Häfen von Malta und Tunesien. Wir schließen uns jetzt einmal der auf der Homepage zum Ausdruck gebrachten Forderung des „Sea-Eye“-Gründers an, „ganz Europa ist gefordert, diesen Mißstand abzustellen“. Wir meinen: Richtig so – und als Erstes muß den Schleppern der Prozeß gemacht werden! Das dürfte der Gründer von Sea-Eye mit seiner Forderung allerdings nicht gemeint haben…

Aktualisierung

Das bürgerlich-konservative Magazin Schweizerzeit – schreibt dazu:

„Das an den Mittelmeer-Küsten seit Jahren brummende Schlepper-Geschäft ist diesen Sommer endlich verstärkt in den öffentlichen Fokus gerückt. Insbesondere der Identitären Bewegung, die mit einem eigenen Aufklärungsschiff in See gestochen ist, ist es zu verdanken, dass das kriminelle Treiben von NGO’s und Menschenschmugglern erstmals einer breiten Schicht bewusst geworden ist. Während die Aufklärungsarbeit zu einem Grossteil abgeschlossen ist, ist nun die Zeit gekommen, den Schlepperbanden mit entschiedenen Massnahmen das Handwerk zu legen. Geltendes Recht ist endlich durchzusetzen.“

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Migrations-Brennpunkt Mittelmeer

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