WEMID mahnt: Bestehendes System beibehalten

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Bürgerversicherung darf nicht zu Lasten der Gesundheit gehen

Berlin. Mit dem Scheitern der Jamaika Koalition ist die SPD in eine gute Verhandlungsposition gekommen, so der Bundesverband „Werteorientierter Mittelstand Deutschland e.V.“ in Berlin. Die Unternehmerorganisation sieht dadurch Ungemach für die deutsche Wirtschaft aufziehen.

Wie der Verband festhält, könne die SPD – da die Union Neuwahlen verhindern will – nunmehr wesentliche sozialdemokratische Projekte durchsetzen. Die sogenannte Bürgerversicherung, also die de facto Abschaffung der Privaten Krankenversicherung ist eines davon.

In der Bürgerversicherung sollen grundsätzlich alle Menschen versichert werden. Was sich auf den ersten Blick gut anhört, wird bei genauerer Betrachtung aber zu einer Verschlechterung der gesundheitlichen Versorgung führen. Wohlhabende Patienten werden sogenannte Individuelle Gesundheitsleistungen einfach selbst bezahlen, während die Masse der Versicherten sich auf die Standardleistungen beschränken muß. Der Wegfall der Privaten Krankenversicherung würde auch zu zigtausenden Arbeitslosen führen, die  im Gesundheitssystem tätig sind. Die müßte die Solidargemeinschaft auffangen. „In Summe sollte das bisherige System beibehalten werden. Der Wettbewerb zwischen PKV und gesetzlicher Krankenkasse spornt auch die gesetzlichen Kassen an, gute Leistungen für die Versicherten zu erbringen. Als Verband wünschen wir uns die Beibehaltung des bestehenden Systems“, so WEMID Präsident Marco Altinger.

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