Zirngibl fordert Öffnung der Asylunterkünfte für Obdachlose

Kelheim. Die eisigen Temperaturen haben jetzt auch Bayern erfaßt und rufen in Kelheim den Gemeinde- und Kreisrat Fritz Zirngibl auf den Plan. Der Bayernparteiler: „Erschreckend ist, daß es auch in unserem Freistaat Menschen gibt, welche trotz dieser Kälte die Nächte im Freien verbringen müssen“. Auch im Landkreis Kelheim gibt es Menschen, welche keine schützende, warme Unterkunft haben. Parteifreunde Zirngibls haben erst kürzlich dafür gesorgt, daß ein Obachloser in Bad Abbach eine Unterkunft bekommt. Auch in Abensberg soll es nicht nur nach Zirngibls Erkenntnissen ebenfalls Bürger ohne festes Bleibe geben, welche unter menschenunwürdigen Zuständen hausen. Was Zirngibl stört, ist schnell auf den Punkt gebracht: Während inzwischen viele Flüchtlingsunterkünfte derzeit leer stehen beziehungseise nur zum Teil belegt sind, setzt man die Menschen auf der Straße debn eisigen Temperaturen aus. „Und das, obgleich der Steuerzahler auch für die Leerstände kräftig zur Kasse gebeten wird. Warum öffnen wir diese Unterkünfte, aufgrund der derzeitigen frostigen Temperaturen, nicht für Obdachlose?“, entrüstet sich der stellvertretende Parteivorsitzende.

Daher hat Fritz Zirngibl ein entsprechendes Schreiben an das Landratsamt Kelheim geschickt. Zirngibl bittet darin um unbürokratische, rasche Handhabe: „Wenn wir uns schon um Arme, Verfolgte und Kriegsflüchtlinge aus der ganzen Welt kümmern, sollten wir die Ärmsten im eigenen Land nicht vergessen. Ich hoffe auf eine humanitäre Geste unseres Landrats und würde dann auch die Medien um entsprechende Bekanntmachung der Notunterkünfte bitten, welche für Obdachlose zur Verfügung stehen.“

Ob es da etwas zu veröffentlichen geben wird, bleibt abzuwarten…

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